Kurativ     Screening     CAD-Methoden    

Digitales Mammographie Screening

Erfahrung

Durch den Aufbau und effizienten Betrieb dezentraler Screening-Infrastrukturen in den letzten drei Jahren, sowie aufgrund langjähriger Zusammenarbeit mit der früheren Mammographie Screening Planungsstelle und der heutigen Kooperationsgemeinschaft Mammographie, hat Image Diagnost entscheidend zur Machbarkeit und Akzeptanz des digitalen Screenings in Deutschland beigetragen. So vertrauen bereits mehr als 20 digitale Screening-Regionen in sechs Bundesländern auf die Lösungen der Image Diagnost.

Bereits 2004 rüstete Image Diagnost in den Niederlanden ein komplett digitales Screening-Projekt aus und konnte so wichtige Erfahrungen sammeln und Innovationen wie integriertes Reporting und automatisierte Screening-Workflows entwickeln. Image Diagnost hat hier insbesondere die Erfahrung gemacht, dass nur eine direkt in die MammoWorkstation integrierte Befundeingabe die notwendige Performanz für die Doppelbefundung ermöglicht. Basierend dieser langjährigen Kompetenz im Aufbau digitaler Mammographie-Netze hat Image Diagnost International ein Konzept entwickelt, welches mit standardisierten Komponenten den Aufbau dezentraler Screening-Netze ermöglicht, eine einheitliche Dokumentation befördert und durch automatisierte Arbeitsabläufe und Dokumentation wesentlich dazu beiträgt, dem Programmverantwortlichen Arzt die Organisation des Arbeitsflusses zu erleichtern.

Befund-Integration mit MaSc und MammaSoft

Neben dem reinen Bildtransport spielt die Integration von Bild und Befund eine wesentliche Rolle für die Performanz der Gesamtlösung. Die Kassenärztliche Vereinigung Bayern hatte sich bereits Ende 2005 an Image Diagnost gewandt und für ihr Screening-System "MammaSoft", angeleitet durch Image Diagnost, eine Befund-Schnittstelle für die digitale Mammographie entwickelt. Seit Mai 2006 genießen die mit MammaSoft und CollaborationServer arbeitenden digitalen Screening-Einheiten die Vorteile des hocheffizienten, integrieren Arbeitsablaufes, bei dem der Radiologe den Befund direkt am Bild dokumentieren kann und nicht auf den ständigen Wechsel in das separate KV-System angewiesen ist. Auf Drängen einer Vielzahl von Radiologen haben KV Nordrhein und KV Westfalen-Lippe Ende 2006 beschlossen, auf Basis der Vorschläge der Image Diagnost, für das Screening-System "MaSc" ebenfalls eine Befund-Schnittstelle zu entwickeln und gemeinsam mit Image Diagnost im Frühjahr 2007 zu pilotieren (Link auf News). Damit können zukünftig alle Screening-Einheiten in Deutschland die Vorteile des CollaborationServer nutzen. Die durch die Befund-Schnittstelle ermöglichte, direkt in die MammoWorkstation integrierte, Befundeingabe ist ein entscheidender Effizienzvorteil im praktischen Betrieb und befördert durch ein entspanntes, konzentriertes Arbeitsklima auch die Qualität der Diagnostik.

Lösungen für Ihre digitale Screening-Einheit

Als Lösungsanbieter unterstützt Sie Image Diagnost beim Aufbau einer leistungsstarken IT-Infrastruktur zur effizienten qualitätsgesicherten Durchführung des Screenings und ermöglichen Ihnen eine einfache Qualitätskontrolle der Screening-Einheit. Von der Aufnahmeerstellung mit klinischer Dokumentation über Doppelbefundung und Konsensuskonferenz bis zur Abklärung unterstützen wir Sie im gesamten Workflow mit einer durchgängigen Lösung, die herstellerneutral vorhandene RIS und PACS Systeme integriert. Auch für Themen wie mobiles Mammographie Einheit, VPN-Vernetzung oder externe Langzeitarchivierung finden Sie bei Image Diagnost kompetente Partner.

Wesentliche Aspekte

Zukunftstauglich und Herstellerneutral
Für eine herstellerneutrale Lösung setzt Image Diagnost auf etablierte Standards. Die PAS 1054 formuliert z.B. Schnittstellenanforderungen an Mammographie-Befundungsarbeitsplätze auf Basis offener Protokolle für Bilddaten, Befunde und Worklist. Empfehlungen aus der PAS 1054 wie den Einsatz von DICOM Structured Reporting für die Befunderfassung in der Mammograhie werden allein von Image Diagnost umgesetzt. Die MammoWorkstation der Image Diagnost ist daher international anerkannt als führendes System zur Befundung in der digitalen Mammographie.

Datenschutz und Kontrolle
Wir geben dem programmverantwortlichen Arzt die Kontrolle über die im Rahmen des Screening in seiner Screening-Einheit erhobenen und an die KV weitergeleiteten Daten. Durch die Erfassung der Daten in den Softwarekomponenten der Image Diagnost und der späteren Datenübergabe über klar definierte Export-Schnittstellen zum KV-System werden nur die in den Krebsfrüherkennungsrichtlinien geforderten Daten übertragen.

Integration mit lokaler Infrastruktur
Die Krebsfrüherkennungs-Richtlininen fordern die organisatorische Trennung des Screenings von der kurativen Mammographie. Trotzdem muss gewährleistet sein, dass ein Arzt bei dem (kurativen) Besuch einer Patientin auch auf deren Screening-Aufnahmen zurückgreifen kann. Dazu lässt sich der CollaborationServer mit lokalen RIS-Systemen integrieren. Qualitätssicherung. Es muss nachvollziehbar sein, welchen Bilddaten dem Befunder für einen Screening-Fall vorlagen, oder ob z.B. Voraufnahmen nicht verfügbar waren. Eine lose Kopplung von Befundeingabe-Software und Bildbetrachtungs-Software genügt dafür nicht. Daher sind die Befunderstellung und die Bildbetrachtung an der MammoWorkstation komplett integriert. Damit ist völlig ausgeschlossen, dass der Befund zu den Aufnahmen von Müller, Angelika versehentlich in die KV-Befundmaske von Mueller, Angela eingetippt wird.